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Liquid selber mischen

Das Dampfen erlebt in letzter Zeit einen regelrechten Boom. Der Hype um dieses neuartige Genussmittel ist jedoch nicht ohne Grund so riesig. Ehemalige Raucher sehen darin eine gesündere Alternative. Auch immer mehr Nichtraucher entdecken den Genuss von verdampften Liquid für sich. In den letzten Jahren hat sich dieser Trend zu einem regelrechten Hobby entwickelt. Wenn man sich mit diesem Thema intensiv auseinandersetzt erkennt man, dass viel mehr Wissen und Können dahintersteckt, als man anfangs dachte. Jeder der nun schon solch einen Dampfer besitzt, steht irgendwann vor der Frage, ob man sich sein Liquid selber mischen möchte. Leider schrecken viele interessierte Menschen vor diesem Thema zurück, da es am Anfang komplizierter wirkt, als es wirklich ist. Welche Liquid Base benötigt man? Welche Liquid Aromen soll man verwenden? Derartige Fragen und viele mehr werden hier nun geklärt.

Liquid selber mischen – Vorteile und Nachteile

Das Selbermischen von Liquids bietet in der Regel eigentlich fast nur Vorteile. Der größte Vorteil dabei ist, dass man sich eine Menge Geld erspart. Der Kauf eines fertigen Liquids unterstützt lediglich die Hersteller, die sich an jedem Dampfer erfreuen, die sich nicht über die Schwelle des Selbermischens trauen. Der zweite große Vorteil ist, dass man das Liquid genau auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Liquid selber mischen bedeutet unter anderem, dass man mit der Liquid Base bestimmen kann, wie hoch die Dampfentwicklung sein soll. Zudem gibt es noch unzählig verschiedene Aromen für Liquids, mit denen du den Geschmack bestimmen kannst. Außerdem kannst du den Nikotingehalt ganz genau selbst bestimmen. Der einzige Nachteil sind die einmaligen hohen Kosten beim Kaufen von der Liquid Base, den Liquid Aromen und dem Zubehör.

Unbegründete Ängste!

Viele Dampfer haben Angst vor gesundheitlichen Schäden beim Selbermischen. Jedoch ist diese Angst unbegründet. Wie später beschrieben befinden sich in Liquid Basen und Aromen für Liquids rein organische Stoffe, die so auch in der Lebensmittelindustrie verwendet werden. Selbst wenn man alles ohne Plan zusammenmischt, würde nichts Schlimmes passieren.

Liquid Base

In der Regel besteht solch eine Liquid Base aus Propylenglykol [PG] und pflanzlichem Glyzerin [VG]. Propylenglykol ist ein Geschmacksträger und bestimmt die Intensivität des Geschmacks. Das pflanzliche Glyzerin ist ein Feuchtigkeitsträger und bestimmt die Dampfentwicklung. Das Verhältnis steht meistens auf den Flaschen der einzelnen Liquid Basen. Jeder sollte für sich selber entscheiden ob ihn nun der Geschmack oder die Dampfentwicklung wichtiger ist. Außerdem gibt es da noch Liquid Basen mit einem H20 Gehalt. Dieser soll lediglich das schnelle Austrocknen der Mundhöhle beim Dampfen verhindern.

 

Aromen für Liquids

Der wohl wichtigste Teil beim Selbermischen ist die Auswahl der Liquid Aromen. Liquid selber mischen bedeutet auch eine enorme Auswahl an verschiedensten Liquid Aromen. Hierbei hat jeder seinen ganz eigenen Geschmack. Der eine dampft für sein Leben gern fruchtige Liquids und ein anderer verabscheut diese. Aromen für Liquids gibt es wie Sand am Meer und es ist ganz normal, dass nicht immer jedes schmeckt. Es kann vorkommen, dass sich ein Liquid Aroma beim Kauf super gut anhört und dann beim Dampfen gar nicht den eigenen Geschmack trifft. Jeder braucht etwas Zeit seine Lieblinge zu finden, aber auch hier ist der Weg das Ziel. Es macht auch Spaß sich immer wieder durchzuprobieren und ganz abgefahrene Geschmäcker zu probieren.
Aromen für Liquids haben auch immer eine bestimmte Vorgabe für das Mischverhältnis. Meistens steht diese Information auf den Liquid Aromen.

Ein guter Tipp: Liquid Aromen sollte man immer mehrere Chancen geben. Oft schmeckt es erst beim zweiten oder dritten Versuch 😊

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Liquid selber mischen mit Nikotin

Wenn man sich sein Liquid selber mischt, kann man ganz genau bestimmen was und wieviel ins Liquid kommt. Und genau so ist es auch beim Nikotin. Wenn man vorher starker Raucher war und nun alternative dampft, wird mehr Nikotin in sein Liquid mischen. Ein strenger Nichtraucher wird wohl weiterhin auf Nikotin verzichten möchten.Üblich werden sogenannte Nikotin Shots überall angeboten. Mit diesen Shots kann man ganz einfach den Nikotingehalt seines selbstgemischten Liquids bestimmen.

Das Mischen

Bevor man alle Komponenten zusammenmixt, sollte man sich überlegen wieviel fertiges Liquid man haben möchte. Danach sollte man darauf achten, mit welchem Verhältnis das Liquid Aroma gemischt werden muss. Zu guter Letzt sollte man noch wissen, wie hoch der Nikotingehalt sein soll. Zur Vereinfachung folgt nun ein Beispiel.

Beispiel

In diesem Beispiel möchte man ein fertiges Liquid von 50ml und eine Nikotinstärke von 1,5 mg/ml. Die Liquid Base besitzt ein Verhältnis von 20% PG und 80% VG (das heißt das Liquid wird mehr Dampf als Geschmack liefern). Der Nikotinshot (in diesem Fall Base 2) besteht 100% aus PG und besitzt eine Konzentration von 72mg/ml. Das verwendete Aroma benötigt ein Verhältnis von 10%. Ein guter Tipp: Es gibt einige gute Apps, mit denen man ganz einfach das Mischrezept ausrechnen kann. In diesem Fall benötigt man nun 44ml von der Liquid Base, 1ml von dem Nikotin Shot und 5ml von dem Liquid Aroma um das gewünschte Liquid zu erhalten.

Mischverhältnis

Weitere Tipps – Liquids selber mischen

Beim Liquids selber mischen darf ein Messbecher natürlich nicht fehlen. Hier empfiehlt sich ein kleinerer Messbecher, da man zum Beispiel nur 5ml eines Liquid Aromas benötigt. Ein Milchschäumer bietet sich sehr gut an, um alles gründlich durchzumischen. Tropfflaschen eignen sich hervorragend, um das gemischte Liquid aufzubewahren. Ein kleiner Trichter eignet sich hervorragend um diese Flaschen aufzufüllen. Mit Spritzen fällt es leichter das Nikotin und die Aromen für Liquids leichter zu dosieren.

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